Original-Aussagen zur Frage: Was bringt QM eigentlich?


Unser ganz herzlicher Dank geht an die Mitglieder unseres PQM-Neuro-Projektes, das die Athene Akademie in Zusammenarbeit mit dem BDN veranstaltet.

Vielen Dank für die offenen Worte!

• „Zunächst spürte ich eine riesige innere Abwehr. Aber jetzt haben wir auch dem Team gegenüber etwas Vorzeigbares, was viel Klarheit über Zuständigkeiten usw. geschafft hat.“

• „Für uns war es eine Art Bestandsaufnahme in der Praxis, die uns viel Klarheit gebracht hat.“

• „Wir haben jetzt Regelungen, die wir nachlesen können. Das hilft allen.“

• „Am Anfang war´s schwer, jetzt finde ich es sehr positiv für uns.“

• „Am Anfang war es für uns ein sehr schmerzlicher Prozess, jetzt haben wir mehr Prozessicherheit und Transparenz und unser Team ist zufriedener.“

• „Wir haben jetzt einen Fluchtplan bei Feuer, unser Personal ist sehr engagiert dabei.“

• „Bei uns brachte es einen deutlichen Motivationsschub bei den Mitarbeitern. Ich merke jetzt erst, was für gute MA ich habe. Unsicher bin ich mir noch darüber, was alles dokumentiert werden muss.“

• „Wir haben eine echte Motivationszunahme im Team, da ist das System sicher hilfreich. Wir verfügen seither über eine viel bessere Struktur. Was wir sicherlich zu Anfang unterschätzt haben sind die Kosten des Systems.“

• „Wir haben jetzt mal klar definiert, was ein Fehler ist und unser Fehlermanagement immens verbessert. Unsere Leute haben jetzt viel mehr Motivation, weniger Fehler zu machen.“

• „Ich empfinde es als sehr arbeitsreich, unsere Mitarbeiter sind auch noch nicht so motiviert und wir empfinden die Sprache als schwierig. Aber ich bin nach wie vor sehr motiviert, da mitzumachen, weil ich glaube, dass es uns viel bringen wird.“

• „Die Motivation unserer Mitarbeiter, beim QM mitzumachen, ist durchaus gut, gerade bei den jungen Mitarbeitern. Aber der Zeitaufwand ist immens.“

• „Bei uns hat das Wir-Gefühl sehr zugenommen, die Athmosphäre ist viel besser geworden und die persönliches Sichtweise des einen oder anderen wurde deutlich entzerrt.“

• „Der Zeitaufwand ist immens und es hat einen gewissen „Lästigkeitsfaktor“. Positiv ist, dass wir uns jetzt Gedanken über Dinge machen, über die wir sonst nicht nachgedacht hätten Das Gefühl des Zusammenarbeitens hat sich deutlich verbessert, obwohl wir anfangs durchaus Widerstande hatten. Heute hat sich die Bereitschaft zur Mitarbeit deutlich verbessert.“

• „Bei uns bewirkte QM eine Harmonisierung der Praxisabläufe.“

• „Wir machen uns jetzt Gedanken über Dinge, über die wir sonst nicht nachgedacht hätten. Sachen werden zutage gefördert, die sonst nicht aufgetaucht werden. Und das ist sehr gut so.“

• „Wir haben noch deutliche Widerstände im Team und empfinden die Sprache als schwierig. Ein bisschen ist es, wenn man einem Tausendfüßler erzählt, wie er läuft. Er stolpert dann halt ein wenig. Noch fehlt uns der Überblick, aber wir sind auch noch nicht so lange dabei.“

• „Ich hatte Angst bzgl. der Akzeptanz bei meinen Mitarbeitern, jetzt komme ich der Initiative meiner Leute kaum hinterher. Das ist prima!“

• „Unsere Mitarbeiter können sich kaum zügeln, neue Ideen einzubringen. Wir haben die Kommunikation sehr verbessert und empfinden QM als sehr gute Sache. Als Problem sehen wir an, dass sehr viele Dinge von außen vorgegeben werden. Bisher haben wir uns kaum um medizinische Qualität gekümmert.“

• „Anfangs waren große Vorbehalte bei unseren Mitarbeitern, aber nun sind sie bei der Umsetzung einzelner Dinge sehr aktiv dabei. Unsere Helferinnen haben mehr Verantwortung übernommen und wir müssen weniger kontrollieren.“

• „Wir wurden gezwungen, Dinge zu überdenken, die wir sonst nicht überdacht hätten. Und wir haben unsere Verantwortungsbereiche besser strukturiert.“

• „Ich habe noch Bedenken, ob der Check am Ende erbringt, dass es nun endlich klappt. Für mich ist der Zeitaufwand noch irre. Für mich ist das Benchmarking am Beeindruckendsten.“

• „Unsere Streitkultur im Team hat sich sehr verbessert. Das Team lässt sich jetzt besser führen.“

• „Unsere Hygienebeauftragte zeigt nahezu sportlichen Einsatz, dass der Hygieneplan stimmt, etc. Wir haben den Brandschutz extrem verbessert und da eine kleine Welt bewegt.“

• „Bei mir ist im Team noch ein gesunder Widerstand bei durchaus vorhandenem Engagement der Mitarbeiter. Wir werden das hinkriegen.“

• „Auch bei uns wurde die Streitkultur viel besser und auch in der Organisation der Praxis haben wir einen echten Sprung gemacht. Nach wie vor konsumiert es sehr viel Zeit und es herrschen auch noch latente Widerstände gegen das Ganze.“

• „Wir haben bei uns alles noch mal durchleuchtet, angefangen von der Raumaufteilung usw. Außerdem haben wir gelernt, dass man keine Termine mehr aufschieben darf, sonst hängt die QMB mit ihrer Arbeit hinterher. Wir haben lange gekämpft, bis wir ein Zeitfenster für unsere QMB geschaffen hatten, und jetzt läufts. Wichtig ist der Austausch mit den anderen Praxen in der Gruppe.“

• „Ich war beeindruckt von Masse der Abläufe, was alles zu regeln ist und was alles so schief geht. Früher hatten wir Probleme mit diversen Leitungsstrukturen, die sind heute klar. Aber: Auch im QM-System macht man Fehler! Anfangs machten wir lange „Placebo-QM“ und haben halt was geschrieben, um was fürs Buch zu haben. Jetzt haben wir erst die Blickweise gelernt, dass wir die Dinge für uns regeln, nicht fürs QM oder ein Handbuch. Das war gut.“

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